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Die Dame in Schwarz ,im Winter
 
Nicht angekündigt steht sie unverhofft vor mir,im schwarzen Kleid,mit verführerischem Blick sie spricht,es wär an der Zeit
Mir schwindet der Boden unter den Füssen,genau wie beim letzten Mal,sie kennt meine Wunden,ich lass sie herein,hab gar keine Wahl
So nimmt sie den Platz direkt neben mir ein,schaut mir tief in die Augen,schenkt mir bittersüssen Schwermut ein.
Der Tag so kurz,desto länger die Nacht,wer lässt eine Dame schon gern im Dunkeln stehn ? Ihre ersten Worte verzaubern auch meine,so sprech ich von Freude beim Wiedersehn.
Es ist nicht die erste Nacht,die wir gemeinsam verbringen,dazu kennen wir uns zu gut,ich ahne wie es endet,spür schon die Angst vor der Wut.
In trauter Zweisamkeit schlafen wir ein,
warum kann mich nichts auf der Welt,kein Wunder noch Heiler,von der Dame in Schwarz mit all ihrer Grazie befreien ?

Schlaflos


Gedankenblitze und Gefühle hinterher,
ich liege wach und schlaf nicht mehr

Warum laßt Ihr mich nicht los,in dieser Nacht,
von allen,die jetzt schlafen,ausgelacht

Ich stehe auf,ich leg mich hin,mir ist zu heiss,
keiner,der von diesen finsteren Schatten weiß

Die Nacht,sie ist zum Schlafen da,drohten sie immer wieder,
und wer nicht schläft,den straft der Tag,
weil er mich schlaflos sowieso nicht mag

So scheint das Schicksal morgen früh besiegelt,
wenn diese fürchterliche Nacht vorbei,
hellwach,kurz nach halb Drei

Ich schlaf kurz ein,der Fluch liegt in jedem Knochen,
was habe ich nur Nacht für Nacht verbrochen

Die Seele wird dunkel wie die Nacht,
die Angst darin hat mich um den Schlaf gebracht

Irgendwann,an einem Morgen im Monat Mai,
kam der Schlaf zurück und blieb bei mir,auch am Tag,
als ich im Zimmer Nummer 29 lag


Koffein - Du Licht am Morgen

- Koffein -

Müde und den Berg vor Augen ,setze ich die erste Kanne auf, das Zittern nehm ich dafür gern in Kauf.

Das Morgentief rasch überwunden ,schnelles Glück in frühen Stunden.

Gedanken werden leicht und können fliegen, während Andere noch im Tiefschlaf liegen.

In Kaffee und Coca-Cola bist Du zuhause, fünf Tassen bis zur Frühstückspause,

nach einer Weile, so um halb Zehn, in der wir uns Beide wiedersehen.

Der Kaffeepflücker ist ein armer Mann, der seine Familie damit kaum versorgen kann,

Ohne Deine Hilfe mag ich nicht mehr sein, und schütte eine letzte Tasse ein.

Ich bin Dir treu und lieg zu Deinen Füßen, wenn wir uns Morgenfrüh begrüssen.

Farblos, mitten im Leben

Farblos , mitten im Leben
Die Spuren ,guter Zeiten ,waschen sich zwei Jahre nun schon aus, Grau in Grau kommt die Erinnerung aus der Seelenwelt heraus.
Was soll ich dazu jetzt noch sagen ? mir fehlen Worte, inmitten hoffnungslose Leere, dieses Leben , Gedanken in regungsloser Schwere.
Ich kann nicht glauben, daß es mal mein Leben war,was mich am Morgen quält, habe ich es selber so hoffnungslos und trüb gewählt ?
Farblos,mitten in einem Leben ,wird es keine Wunder geben
Ich erzähle nicht gern,was einmal war,es ist vorbei,das Glas fällt runter,bricht entzwei.
Die Bilder dieser Tage haben ihren Glanz verloren,mitten im Leben,ist mein Herz erfroren.
Ich fühl mich alt und nutzlos,weisses Rauschen ,Kopf der Leere,
keine Rettung inmitten der Misere.
Den Farben des Lebens,hab ich jeden Zauber ausgebleicht,von Mal zu Mal,doch nie das Ziel erreicht.
Alles dreht sich heut im Kreis,dies Leben fordert einen sehr,sehr hohen Preis.
Farblos,mitten im Leben,bin dabei schon aufzugeben.
Die Gefühle hab ich weggemacht,mit 90 Grad,auf 1400 Touren,
verliert mein Leben alle Spuren.
Die Nebenkosten dieses Daseins steigen,wie hoch,wird sich am Ende zeigen.
Müde falle ich Abends in die Nacht vom Tag,als mittendrin,mein Leben farblos vor mir lag.

Mr.Zwang

Mr. Zwang
Was hier passiert ,liegt längst nicht mehr in meiner Hand,
Angst hüllt mich ein, ganz ausgebrannt
Die Maschine wäscht bei 90 Grad, die Spuren meines Lebens weg,
alles was mir bleibt ist spiegelrein und ohne Dreck
Wie schön das aussieht ,doch frag nicht nach der Welt da drin,
hoffnungslos verloren,Endlosschleife, ohne jeden Sinn
Der Tag ,er hat viel zu wenig Stunden, niemals Zeit,
dunkle Spuren der Vergangenheit,vom Zwang befreit
Du bist der Grund,weshalb ich hier bin,Anfang ohne Ende,
müder Körper,leblos,wunde Hände
Was versteckst Du dort vor mir,hinter Deiner sauberen Welt,
während mein wahres Ich in sich zusammenfällt ?
Kannst Du nicht sehen,daß ich längst schon am Boden bin,
mich zu Quälen,ist Dein Lustgewinn
Du magst es,wenn die Schmerzen aus dem Körper schreien,
niemand  kann mich daraus befreien
Ich gebe auf,Du hast gewonnen,ich seh es ein,
reib die Wunden nochmal mit viel Seife ein
Wer Dich bei sich zu Hause hat,braucht keine Freunde mehr,
Du gäbst Dein Zepter niemals her
Die Maschine ist durch und meine Nerven ebenso,
 Du lachst und bist mal wieder froh

Fast hätte ich gelebt



Fast hätte ich gelebt
Das Gras roch frisch, die Tage waren von hellem Licht erfüllt,
hat der Sommer mich in tiefe Freude eingehüllt
Alle sagten, Du schaffst es nicht allein,Du bist zu schwach ,
mein Körper gehörte zu mir, der Geist stets wach
Ein kleines Wunder lag in all den Tagen dieser Zeit,
ich fand einen Platz ,fern von Schmerz und Leid
Ich schuf mir eine Welt , die mein zuhause werden sollte,
so klar zu sehen , ich wusste,was ich wollte
Wenn ich einschlief, so wusste ich ,es war schöner Tag,
ein Weg zu sehen, der genau vor meinen Füssen lag
Am Ende des Tunnels, so nah , ein helles Licht zu sehen,
endlich konnte ich meinen Weg alleine gehen
Die Tage wurden kürzer ,Dunkelheit kroch an mir empor,
als mein roter Faden riss und ich die Kraft verlor
An einem Freitag im Juni, stand ich nicht mehr auf,zu schwach,
die Angst kam zu mir nach Hause,ich wurde nicht mehr wach
Das,was kein Leben mehr war ,brachten sie ins Haus der kranken Seelen,
um von den dunklen Schatten zu erzählen
Sechs Tage schlief ich, mein Herz fror ein in dieser Zeit,
kein Engel mehr, der mich aus jener Nacht befreit
Fast hätte ich gelebt, habe in diesem Sofa nie gesessen,
die Teller in Weiss, noch nie davon gegessen
Nach Jahren kam ich zurück an diesen Ort,doch ohne das Gefühl zu Leben,
die Zeit stand nicht still und diese Tage wird es nie mehr geben
So geh ich durch die Zimmer ,in denen meine Bilder an der Wand,
doch niemals mehr den Weg nach Hause fand
Die Tage vergehn ,der Schmerz, das einzige was mir blieb,
als ich auf einem Weg voll Angst, diese Zeilen schrieb

Die Dame in Schwarz




Die Dame in Schwarz
Ich wollte immer schon alleine gehen,über alle meine Grenzen sehen,
da wurde es dunkel, ich hatte Angst am nächsten Morgen,
hatte allen Schmerz zu tief verborgen.

Du standest vor mir , Schwarz statt Weiss,
sprachst, komm mit mir, ganz ganz leis.

Keine ,die mir so nahe kam wie Du,
decktest mich mit bittersüssem Schwermut zu.

Du bist der Albtraum in der Nacht,ich schwitze,
vebrenne innerlich an dieser Hitze

Mein Herz ist kalt, ich geh auf Glas mit Dir,
alle Hoffnung, Du nahmst sie mir.

Anmut und Grazie vereinen sich im schwarzen Kleid,
in schwerem Duft, von Dir befreit.

Keine ,die mir treu blieb, so wie Du,
schaust mir Nachts beim Schlafen zu.

Du kennst mich besser, als die Engel in der Nacht,
hast sie alle ausgelacht.

Ein Ozean aus tausend Tränen, Du willst noch mehr,
ich fühl mich hilflos, schwach und leer.

Was willst Du noch, Du schwarze Frau,im langen Kleid ?
mit Dir zusammen , bis in alle Ewigkeit.






tom